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108 Jahre  Würgauer Bergrennen 1909-2017

Das nächste Würgauer Bergrennen findet voraussichtlich 2019 statt.

Würgauer Bergrennen 1925Würgauer Bergrennen 1926Würgauer Bergrennen 1930Würgauer Bergrennen 1932
Plaketten von den Bergrennen 1925 - 1926 - 1930 - 2 x 1932 - 2 x 1933 - 2009
Zielfahrt 1932Bergrennen 1933Bergrennen 1933Bergrennen 2009

Keith Harris Cevron
Würgauer Bergrennen

Würgaus Bedeutung läßt sich nicht nur aus seinem ehrwürdigen Alter (erstmals 1202 urkundlich erwähnt), sondern auch aus seiner Lage am Berg erklären, die es von 1909 bis 1933 weit über die Grenzen des Bamberger Landes hinaus bekannt gemacht hat. Damals kamen die Motorsportfreunde aus allen Teilen Deutschlands zum Würgauer Bergrennen. Zum Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft. Damals das größte motorsportliche Ereignis Bayerns! Die Rennbahn war 5 km lang, begann am Fuße der Serpentinenstrecke und führte streckenweise auf die Straße nach Steinfeld. Weltbekannte Männer wie Stuck aus Berlin, der europäische Schnelligkeitsrekordinhaber Lazlo Hartmann aus Budapest und Brettschneider aus Chemnitz, auf Bugatti 8 Zylinder holten sich auf dieser Strecke Preise und es verging fast kein Rennen, bei dem die Bamberger Fahrer Keller, Braun, Reindl, Ullein und Wengler nicht unter den Ersten waren. Arthur Geiss einer der besten deutschen Motorradrennfahrer vor dem Zweiten Weltkrieg und  Motorrad-Europameister sowie sechsfacher Deutscher Meister gewann 1933 das Würgauer Bergrennen in der Motorradklasse. Der „Pforzheimer Jockey“, wie er aufgrund seines geringen Körpergewichts und seiner markanten Körperhaltung auf dem Motorrad genannt wurde, löste mit seinen großen Erfolgen in seiner Heimatstadt eine regelrechte Motorsport-Euphorie aus, die zum Bau des Hockenheimrings führte. Auch Paul Pietsch hatte seinen ersten Dreher bei einem Bergrennen in Würgau. (Nach dem Zweiten Weltkrieg schuf er als Unternehmer das Magazin-Imperium Motor-Presse Stuttgart, in dessen Konzern-Zentrale auf Anhieb niemand genau sagen kann, wie viele Objekte das Haus zurzeit weltweit herausbringt - auf alle Fälle so um die 120 Titel von "auto motor und sport" bis "Men's Health" in über 20 Ländern und Sprachen von Indien bis Südamerika.) Die Meister des Kurvenfahrens benötigten für die 5 km lange Strecke ca. 3,5 Minuten. Wenn die Zeiten jedoch darunter lagen, horchte die Sportwelt Deutschlands auf! Als letzter gewann Manfred von Brauchitsch 1933 auf Mercedes SSK das 13. Würgauer Bergrennen. Damals waren über 40000 Zuschauer an der Rennstrecke. Der Profirennsport hat sich andere Plätze und Strecken gesucht! Oldtimerrennen werden aber heute noch ausgetragen. Die Würgauer Bergprüfung ist eine hart gefahrene Gleichmäßigkeitsprüfung für Edwardians, historische Sportwagen, GT- Fahrzeuge, Tourenwagen, ein- und zweisitzige Rennwagen und Motorräder. Das Traditionsrennen lockt alle zwei Jahre tausende von Auto- und Motorradfans in die Fränkische Schweiz. Fahrzeuge aller Traditionsmarken waren in den letzten Jahren zu sehen: Porsche, Jaguar, Triumph, Bentley, Austin, NSU, Cooper, BMW, Mercedes, DKW, Ducati, MV Augusta, Laverda, Lancia, Ferrari, Norton, Lagonda, Riley, Fiat, Abarth, MG, Aston Martin, Maserati und Lotus.
Veranstaltet wird die Gleichmäßigkeitsprüfung vom 1. Bamberger Automobilclub e.V.

Würgauer BergrennenWürgauer Bergrennen
 
 

Würgauer Berg - Bergrennstrecke
Der heutige Würgauer Berg (Bundesstraße 22)
entspricht exakt der Rennstrecke von damals!
 

M. v. Brauchitsch in Würgau Copyright by H. Schrüfer
Gesamtsieger des Würgauer Bergrennens 1933
Manfred von Brauchitsch auf Mercedes SSK
mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 105 km/h
Hinweis: Dieses Bild unterliegt dem Copyright und ist
mit freundlicher Genehmigung von Hans Schrüfer
(1. Bamberger Automobilclub e.V.)
für diese Homepage freigegeben.

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96110 Scheßlitz - Würgau

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